Landesgartenschau in Kaiserslautern

Landesgartenschau in Kaiserslautern

Bericht aus der Rhein-Zeitung vom 24.05.2000

"Neuwied hätte ähnliche Möglichkeit"

Am Fuße des Langen Eugen in Bonn wurde eine kleine Seenlandschaft angelegt. Die Wege wurden parkähnlich angelegt, Bäume gepflanzt. Beete angelegt, einige Hügel gestaltet. Fertig war - mit vielen kleinen Ideen sonst noch - das Bundesgartenschau-Gelände. Ähnlich ging Kaiserslautern vor: Eine Industriebranche wurde zum Ausstellungsgelände umgewidmet, die neue Lauter samt Teich freigelegt, die Hügellandschaft angebunden usw. Fertig war die Landesgartenschau 2000.
Neuwied hätte eine ähnliche Möglichkeit, einen schönen, großen Naherholungspark schrittweise zu gestalten, der sich sehr gut in den Großraum Koblenz/Neuwied einfügt: Das Engerser Feld. Die bereits vorhandene Seenlandschaft müsste gepflegt, das Wegenetz parkähnlich angelegt werden.
"Rund um den Silbersee ist ja schon ein kleines, originelles Ausstellungsgebiet entstanden"

Der Hafen kann einbezogen werden, das Rheinufer ebenso wie das bereits vorhandene Naturschutzgebiet auf der Urmitzer Wert oder die Kleingartenanlagen. Bisherige Nutzungen könnten integriert oder schrittweise angepasst werden. Für so eine« Gartenschau fließen bekanntlich Gelder von oben nach unten. Also ein Vorschlag zur Debatte: Landesgartenschau 2006 in Neuwied!
• Joachim Vockel, Neuwied



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