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Die Würde des Menschen ist unantastbar

Die Würde des Menschen ist unantastbar

So steht es zu mindest im Grundgesetz. Wo aber bleibt die Würde des Menschen, wenn sie unter die Tierwelt gestellt wird???
Ich bin nicht gegen Tiere und auch nicht gegen bedrohte Tierarten, aber ist die Art „Mensch" nicht auch erhaltenswert?
Das mag vielleicht jetzt etwas übertrieben klingen, aber setzt man sich mal etwas damit auseinander, so erkennt man ganz schnell, dass in der heutigen Zeit bald jedes Tier mehr Rechte auf Schutz und Geborgenheit hat als der Mensch.
Ein Politiker kann sich natürlich nicht vorstellen, was es heißt mit immer weniger auszukommen. Das heißt für uns Betroffenen auch, dass wir unsere Freizeit und Erholungsphasen immer mehr auf das beschränken müssen, was uns möglichst nichts kostet. So ist es nun mal und wird sich wohl so schnell auch nicht ändern.
Teure Reisen, wer kann sich das heute schon noch leisten? Um so wichtiger ist es doch, die Naherholung für den Menschen zu erhalten. Aber hier in Neuwied passiert das krasse Gegenteil.
Wo sollen wir uns denn von den Alltagsstrapazen erholen, wenn wir nur noch auf unsere „Vier Wände" beschränkt werden.
Bald sind wir eingegrenzt, vom Ortseingangsschild bis an das Ortsausgangsschild. Da alles andere nur noch als Natur- und Wasserschutz bezeichnet wird und der Mensch keine Rechte mehr auf Natur hat.
Der Wasserschutz ist wichtig! Sehe ich ein. Aber tragen wir denn Seuchen mit uns herum und verbreiten sie im Boden, wenn wir in der Natur spazieren gehen?
Und die Vogelwelt? Haben sich nicht Vögel und Mensch längst aneinander gewöhnt?
Was haben wir denn davon, wenn die Arten erhalten werden und wir aber nicht mehr die Möglichkeit haben, sie zu sehen und uns mit ihnen an der Natur zu erfreuen?
Man hört immer wieder, es gibt zu wenig Nachwuchs. In der Tierwelt wird für Nachwuchs gesorgt. Aber wie sieht es bei den Menschen aus?
Was können wir unserem Nachwuchs denn noch bieten?
Wo sollen unsere Kinder denn noch spielen und sich entfalten?
Es muss doch noch möglich sein, ein gesundes Miteinander zwischen Mensch und Natur zu
schaffen.
Das beste Beispiel ist für mich dabei der Silbersee im Engerser Feld. Die Vielfalt an Tieren und Pflanzen auf so einem Raum ist doch schon einzigartig in dieser Gegend und es verträgt sich auch mit dem Menschen.
Aber sicher fällt auch der bald der Bürokratie zum Opfer.
Wahrscheinlich auch per Gesetz, also „im Namen des Volkes", oder der EU-Bürger, so wie der Kann See. Das kann es doch nicht sein!?
Das Volk wurde doch nie gefragt.

Leserbrief per E-Mail 2005, c.s.

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