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Leser Briefe in der Rhein-Zeitung

Leser Briefe in der Rhein-Zeitung

Rhein-Zeitung - Ausgabe Neuwied vom 07.08.2001, Seite 16

"Wer hat wirkliches Interesse?"
Illegale Bauten am Silbersee sollen verschwinden
Überall wird für den freiwilligen Dienst am Nächsten geworben - nicht so in Neuwied. Die Stadt will den privat errichteten und der Öffentlichkeit frei zugänglichen Silbersee schließen lassen. Dass ein paar Spielgeräte, die schon seit Jahren aufgestellt sind, plötzlich Gefahr für Leib und Leben darstellen und deshalb ohne Anhörung die Nutzung eingestellt wird, ähnelt der Geschichte von Schilda. Das amtliche Schreiben der Baubehörde wimmelt nur so von Rechtschreibfehlern. Wer in der Stadtverwaltung hat wirklich Interesse an der Schließung des Geländes? Der Freizeitpark wird seit 1989 in Eigenarbeit auf Empfehlung der ehemaligen Oberbürgermeister Schön und Schmelzer vom Eigentümer des Geländes, Herrn Scheidweiler, betrieben. Hier wird ehrenamtliche Tätigkeit mit Füßen getreten - eine Schande!
Jürgen Wolfgang Mäuer, Puderbach

Rhein-Zeitung - Ausgabe Neuwied vom 09.08.2001, Seite 14

"Umweltbewusste Besucher"
Illegale Bauten am Silbersee sollen verschwinden
Wer je einmal den "Silbersee" auf einem Abstecher vom Rheinufer und der Urmitzer Vogelinsel mit ihrer interessanten, stets wechselnden Wasservogelfauna besucht und umrundet hat, der kann sich wirklich nur wundern und ärgern über die Absicht der Neuwieder Stadtverwaltung, dieses Kleinod zu vernichten. Es sind wenige, dazu besonnene und umweltbewusste Besucher, die dieses Biotop mit seinen liebenswerten (sicher nicht jeden Kunstsinnigen restlos emphatisierenden, aber dem pastoralen Ambiente durchaus angemessenen) Scheidweilerschen Objekten regelmäßig aufsuchen. "Besucher in hellen Scharen" habe ich dort noch nie angetroffen und gelegentliche Grillparties - in oder bei ansonsten unbewohnten und unbenutzten "Anbauten" - sollten m.E. dort, wie anderswo auch, möglich und erwünscht sein. Meines Wissens ist trotz all dieser "illegalen Objekte" seit Jahren die Wasserqualität im Engerser Feld konkurrenzlos gut. Es scheint sich hier also nicht so sehr um ein gemeingültiges Anliegen, sondern eher um einen bedauerlichen Fall behördlicher Willkür zu handeln. Regelmäßige Spaziergänger im Engerser Feld fragen sich, ob die - bedauerlich flüchtige - Beseitigung von Wegwerfmüll jeglicher Art entlang des Rheinuferfußweges, auf der Nato- Rampe und am Hafen es nicht dringlicher wert wären, Verwaltungsaufmerksamkeit auf sich zu ziehen, als die Beseitigung eines liebenswerten "Stückchen Erde" am "Silbesee".
Dr. H.B. Groenveld, Mitglied des Neuwieder Kreistages

Rhein-Zeitung - Ausgabe Neuwied vom 09.08.2001, Seite 14

"Würden sich im Grab umdrehen"
Unsere Eltern würden sich im Grab umdrehen, besonders unser Vater, der alles mit aufgebaut und der die Bäume gepflanzt hat, um die Natur zu erhalten. Wir möchten Herrn Kilgen fragen, ob er sich ein Denkmal der Zerstörung setzen möchte. Wir denken, dass diese unsinnige Zerstörung mit Baggern auch sehr viel Geld verschlingen würde, was man doch sinnvoller anlegen könnte, vielleicht für gute Zwecke?
Maria Scheidweiler und Gretel Nilges, Neuwied- Engers

Post an die Lokalredaktion: Engerser Str. 33-36, 56564 Neuwied Fax: 02631/890335; E-Mail: neuwied@rhein-zeitung.de

Wir möchten möglichst viele Leser zu Wort kommen lassen. Deshalb bitten wir Sie um Verständnis, dass wir lange Leserbriefe nicht ungekürzt veröffentlichen können.

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