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Leser-Briefe aus dem “Neuwieder-Stadt-Anzeiger”

Leser-Briefe aus dem “Neuwieder-Stadt-Anzeiger”

Leser-Brief aus dem "Neuwieder Stadt-Anzeiger" vom 20.06.2001
Die erste Liebe am Silbersee erlebt
Dass der "Silbersee" in Neuwied verschwinden soll, stimmt unsere Leserin Inq Sp. traurig. Nachstehend ihre Gründe:
Dass der "Silbersee" in abseh­barer Zeit verschwinden soll, stimmt mich traurig. Denn an seinem Ufer habe ich meine erste große Liebe gefunden, die bis heute gehalten hat. Mittlerweile bin ich Oma von vier Enkeln. Aber damals habe ich meinen Mann eben an die­sem See kennen gelernt und wir beide haben dort unsere ersten Erfahrungen gemacht. Immer wieder sind wir in der Folgezeit gerne zum "Silber­see" spaziere um uns an die längst vergangene Zeit zu erin­nern. Und immer hatten wir ein Gefohl der Fröhlichkeit und der Vertrautheit, wenn wir nach Hause gingen. Wir beide sind bestimmt nicht die einzi­gen, die dort ihre ersten Erfah­rungen in der Liebe sammel­ten . Schade wäre es aber, wenn wir die letzten gewesen wären!
Inge Sp., Neuwied

 
Leser-Briefe aus dem "Neuwieder Stadt-Anzeiger" vom 13.06.2001
Der "Silbersee" muss bleiben!
Der "Silbersee" in Neuwied sollte als Naherholungsgebiet unbedingt erhalten bleiben. In diese Diskussion schalten sich auch Mitglieder des Vereins der Gartenfreunde Neuwied ein:
Endlich ist mal wieder ein Fleckchen Erde für "Mensch und Tier" rekultiviert worden. Und dann wollen Bürokraten wieder alles kaputt machen!
Wir gehören einem Kleingartenverein an, wo laut Satzung der Bürokraten Tannen, Birken, Hecken - also Brut- und Nistplätze von Singvögeln -abgeholzt werden, um Platz zu machen für Beton, Drahtzäune und Asphalt. Jetzt soll nun auch der "Silbersee", wo sich jung und alt daran erfreuen, dass viele Tiere hier heimisch geworden sind, durch Bagger platt gemacht werden.
Hoffentlich werden noch mehr Bürger wütend über diese Bürokratie, die sich besser um Dinge kümmern sollte, die wirklich angebracht sind.
Wir plädieren für den Erhalt des "Silbersees" und der Gartenvereine, damit sie "grün" bleiben. Das ist doch Sinn und Zweck der Sache!
Fr. Picker-Oppenhäuser, Neuwied, und 15 weitere Unterschriften
 

Leser-Briefe aus dem "Neuwieder Stadt-Anzeiger" vom 23.05.2001
"Silbersee" darf nicht sterben!
Der "Silbersee" in Neuwied darf nicht "sterben". Dieser Meinung ist Sabine Geipel, die den Stadt-Anzeiger-Beitrag "Wir helfen Lesern" kom­mentiert:
Es ist doch allerhand zu le­sen, das schöne kleine Naher­holungsgebiet müsse auf ein­mal doch fort! Wie vielen Menschen - ob Groß oder Klein - hat es Freude gebracht, dahin zu fahren oder zu wan­dern, um sich dort wohl zu fühlen. Wenn, dann würde ich nur für ein generelles Hunde­verbot sein, denn deren Hinter­lassenschaften sind wirkliche Umwelt-Verdreckungen. Wel­che Landschaft würde denn im Umkreis als Ersatz für dieses Naherholungsgebiet dienen können? Es ist die Rede (inoffi­ziell) von einem Badesee zwi­schen Engers und Weis, wenn der Kiesabbau im Bereich des "Silbersees" beendet ist. Doch dann müsste eine ganz andere Landschaft mit entsprechender Begrünung durch Buschwerk und Bäume an dieser Stelle entstehen.
Vielleicht könnte ein zu gründender Verein zur Rettung des "Silbersees" beitragen, um dieses kleine Paradies zu er­halten.
Sabine Geipel, Neuwied


Naturparadies muss erhalten werden!
Das "Paradies am Silber­see" in Neuwied muss erhal­ten werden. Dieser Meinung sind Ulrich Falkenburg, Bärbel und Werner Schmidtke:
Die Beschreibung im Stadt-Anzeiger vom 2. Mai über die Idylle am "Silbersee" bestäti­gen wir in vollem Umfang. Wir gehen öfter mit der Familie und mit Freunden zum "Silber­see", um die Ruhe zu genießen und um uns an der Natur zu erfreuen.
Herr Scheidweiler hat die Landschaft mit so viel Liebe auch zum Detail gestaltet und arbeitet dauernd daran, so dass wir jedesmal neugierig sind, .was es wieder Neues gibt. Über jeden Stein weiß er eine Geschichte zu erzählen.  Dazu pflegt er die Anlage und sorgt dafür, dass kein Abfall oder Müll rumliegt. Uns ist deshalb unverständ­lich, dass jetzt alles abgerissen werden soll. Man könnte im Gegenteil erwarten, dass die Arbeit des Herrn Scheidweiler, der nicht nur viel Zeit, sondern mit Sicherheit auch viel Geld investiert, von der Stadtverwal­tung Neuwied anerkannt, ge­würdigt und auch unterstützt wird.
Man sollte sich daher seitens der Stadt überlegen, wie man helfen kann, die von der Auf­sichtsbehörde geforderten Auf­lagen zu erfüllen, um das den Bürgern kostenlos zugängliche Naturparadies zu erhalten.
Ulrich Falkenburg, Bärbel und Werner Schmidtke, Neuwied

Kommentar per eMail vom 22.05.2001:
Sehr geehrte Damen und Herren,
Habe soeben von dieser unglaublichen Nachricht im WWW gelesen und meine Empörung zum Ausdruck gebracht. Gibt es den für die Herrn Bürokraten nichts besseres zu tun, als ein kleines Stückchen Paradies dem Erdboden gleichzumachen. Der Silbersee bietet den Menschen der Umgebung doch die Möglichkeit, kurzfristig Kraft und Erholung zu tanken. Überall wird von Umweltschutz gesprochen, doch die Neubaugebiete im Kreis Neuwied werden von Tag zu Tag größer und enger. Wir sollten Hr. Scheidweiler dankbar sein, daß er sich uneigennützig solch eine Aufgabe des Naturschutzes auferlegt hat. In der Hoffnung einige Naturverbundene Gehirnzellen angeregt zu haben, werde ich den weiteren Verlauf der Aktion mit Interesse verfolgen
Mit freundliche Grüßen
Ralf Meeß - Gärtnermeister/Neuwied
 

Sehr geehrte Damen und Herren,
„Es ist schon erstaunlich, was in den Köpfen unserer „Stadtväter" vorgeht, noch unverständlicher in den Köpfen sogar einiger Engerser Bürger.  
Haben die Herren nichts wichtigeres zu tun als unser Naturparadies am Silbersee zu zerstören?!?
Wen stört dieses kleine Stückchen Land das für viele, auch für uns, ein wunderschönes ruhiges Plätzchen zum Ausruhen in unserer so hektischen und lauten Zeit ist?
Zu jeder Jahreszeit kommen Schulklassen und Tierfilmer dorthin um die Natur zu beobachten oder zu filmen. Im Übrigen frage ich mich, ob ein Pflastersteinwerk oder eine Teerfabrik in einem Wasserschutzgebiet und direkt neben dem Silbersee baurechtlich erlaubt sind?
Ich habe hier einige Beispiele für Engers die einer Diskussion und Umsetzung bedürfen: Wie wäre es mit einem Treff für die Jugendlichen, der Sanierung des Radweges von Engers nach Neuwied, der Einrichtung eines Seniorenheimes, und, und, und
Die Diskussion über die Vernichtung unseres kleinen Paradieses, das vom Besitzer, Herrn Scheidweiler, auch noch kostenlos zur Verfügung gestellt! wird Ist vollkommen unnötig und mit gesundem Menschenverstand für mich nicht nachvollziehbar.
Hilde Gundert, Engers -per Brief-

Neuwieder Stadt-Anzeiger vom 13.06.2001
Der "Silbersee" muss bleiben!
Der "Silbersee" in Neuwied sollte als Naherholungsgebiet unbedingt erhalten bleiben. In diese Diskussion schalten sich auch Mitglieder des Vereins der Gartenfreunde Neuwied ein:
Endlich ist mal wieder ein Fleckchen Erde für "Mensch und Tier" rekultiviert worden. Und dann wollen Bürokraten wieder alles kaputt machen!
Wir gehören einem Klein­gartenverein an, wo laut Sat­zung der Bürokraten Tannen, Birken, Hecken - also Brut- und Nistplätze von Singvögeln -abgeholzt werden, um Platz zu machen für Beton, Drahtzäune und Asphalt. Jetzt soll nun auch der "Silbersee", wo sich jung und alt daran erfreuen, dass viele Tiere hier heimisch geworden sind, durch Bagger platt gemacht werden.
Hoffentlich werden noch mehr Bürger wütend über die­se Bürokratie, die sich besser um Dinge kümmern sollte, die wirklich angebracht sind.
Wir plädieren für den Erhalt des "Silbersees" und der Gar­tenvereine, damit sie "grün" bleiben. Das ist doch Sinn und Zweck der Sache! Der Silbersee
Fr. Picker-Oppenhäuser, Neuwied, und 15 weitere Unterschriften
 

per Brief
Der Silbersee war schon seit jeher der Platz zu dem ich meinen Kummer getragen habe, an dem ich mich von Streß und Ärger erholt habe. Ein Ort, geschaffen voll Liebe zur Natur, der wahrhaftig ein kleines Paradies geworden ist. Ein Ort, an dem man die Seele baumeln lassen kann. Auch ein Ort für die Zweisamkeit. Ich habe schon viele Stunden mit lieben Menschen hier verbracht, die mir ewig in Erinnerung bleiben werden.
Leider gehen aus dem Artikel von Rainer Wolf keine wirklichen Begründungen der Bezirksregierung hervor, ich kann mir jedoch auch keine vorstellen. Welchen triftigen Grund sollte es auch geben, ein derart liebevoll gestaltetes Biotop dem Erdboden gleichzumachen? Andere Orte und Städte wären froh, wenn sie ein solches Stück Natur vorweisen könnten!
Ich war immer froh, daß nicht zu viele Menschen von "Scheidweiler's Sandkasten" (wie ich meinen Lieblingsort in Engers zu nennen pflege) wußten, nun aber hoffe ich, daß mehr als genug zusammenkommen und ihr ernsthaftes Interesse an der Natur bekunden, auf daß uns allen, im Einklang mit der Natur dieser schöne Platz erhalten bleibt!
Tobias Linn, Engers -per Brief-

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