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Bürger sind sich einig: Silbersee darf nicht sterb

Silbersee darf nicht sterben

Bürger sind sich einig: Silbersee darf nicht sterben

Bericht aus dem Neuwieder Stadt-Anzeiger vom 30.05.2001
Von Rainer Wolf Neuwied. -
Erinnern Sie sich noch? Wir haben am 2. Mai über ein Stückchen Paradies berichtet, das ”totgebaggert" werden soll: der private Natur- und Freizeitpark Silbersee. Stefan Scheidweiler und sein Vater haben auf unsren Artikel sehr viele Resonanzen erfahren: Bürger, die wie wir der Meinung sind: Der Silbersee darf nicht Sterben!
Die Reaktion der Stadt Neuwied und der Koblenzer Bezirksregierung? Null! Die Bürokraten schweigen.

Was Bürger darüber denken? Hier eine Auswahl der Briefe und E-Mails an die Familie Scheidweiler:
Stefan Ptock: Sollte solch ein schönes Fleckchen wirklich zerstört werden, nur weil die Behörden nicht nachgeben wollen oder stehen ganz andere Interessen der Stadt Neuwied dahinter? Ich habe jedenfalls kein Vertrauen mehr zu unseren Vertretern!
Steven: Hallo, ich bin 10 Jahre alt und mein Bruder und meine Mutter waren zum ersten Mal am Silbersee. Wir fanden es ganz toll, und es wäre ganz traurig, wenn der Silbersee vernichtet wird.
Daniel und Christine: Es ist wirklich wunderbar, was Sie aus diesem Kiesloch gemacht haben. Seit Jahren kommen wir regelmäßig hierher und erfreuen uns an der liebevoll gestalteten Umgebung, der einzigartigen Vielfalt an Pflanzen und selten gewordenen Tieren.
Silvia Wolf: Ich finde es unfassbar, dass dieses einzigartige Biotop zerstört werden soll. Ich habe bereits 1984 eine Facharbeit über die Rekultivierung der Kiesabbaugebiete im Engerser Feld geschrieben und bereits damals war Ihre Rekultivierung vorbildlich.
Gerd Unger: Ihr Domizil am Silbersee muss unbedingt bleiben.
Vroni: Der Silbersee darf nicht sterben!!! Ich komme seit Jahren immer wieder gerne dorthin.

Jessica Fankel: Ich habe den Stadtanzeiger gelesen und bin schockiert! Vater und Sohn haben einen Preis verdient, aber doch nicht die Zerstörung ihrer Arbeit!
Jutta Daniels: Mit Entsetzen haben wir den Artikel im Heimat-Echo gelesen, Wir würden Sie gerne im Kampf gegen die Stadt Neuwied unterstütze. Notfalls machen wir, wenn die Bagger kommen, eine Hundeblockade.

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